Die hl. Verena von Zurzach

Die Sequenz „ Dies adest revoluta eines unbekannten Dichters aus dem 14. Jahrhundert mit einer ausführlichen Scholie zu Legende und Bedeutung der Heiligen.
Dazu eine Darstellung der Hl. Verena auf einem Glasfenster der Klosterkirche Königsfelden (Schweiz).

Dargestellt wird die heilige Verena meistens mit Läusekamm und Krug, beides Zeichen ihrer karitativen Tätigkeit; zudem verweist der Krug auf das Wein- oder Verwandlungs­wunder, das die Vita Prior erwähnt. Eine Bildtafel aus dem 16. Jahrhundert zeigt, wie die Heilige die Haare eines Bedürftigen wäscht.

Im Glasfenster mit dem Leben der heiligen Anna im Medaillon mit der Geburt Mariens im Kloster Königsfelden steht die heilige Verena, auch als Geburtshelferin verehrt, rechts am Fußende des Bettes, der Wöchnerin bei (um 1325).

Eine Tafel "Barmherzigkeit der heiligen Verena von Zurzach", 1524 im Württembergisches Landesmuseum Stuttgart, zeigt, wie die Heilige die Haare eines Bedürftigen wäscht.

Weitere Hinweise zur Ikonographie:

Adolf Reinle, Die heilige Verena von Zurzach. Legende. Kult. Denkmäler. Basel 1948

Adolf Reinle, Formen und Ausstrahlungen des Verenakultes im Mittelalter. - In: Geschichte des Fleckens Zurzach. Herausgegeben von Albert und Hans Rudolf Sennhauser und Alfred Hidber. Zurzach 2004

Emil Maurer, Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau. Band III, Das Kloster Königsfelden. Basel 1954


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